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Rassismus im Gesundheitswesen

Soziale und ethnische Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung

Diskriminierung und struktureller Rassismus sind zentrale Faktoren für soziale Ungleichheiten im Gesundheitsbereich. Insbesondere der sozioökonomischen Status und der Migrationshintergrund gelten hierbei als zentrale Determinanten der Ungleichheit. Mit dem vorliegenden Projekt wurde einer der bisher größten Feldversuche zu Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung in Deutschland durchgeführt. Untersucht wurden Ungleichheiten bei der Behandlung nach Versicherungsstatus, Migrationshintergrund und sozioökonomischem Status für verschiedene Arztgruppen.

Schlagworte

Struktureller Rassismus

Soziale Ungleichheit

Diskriminierung 

Mitarbeitende

Jan Paul Heisig

Jianghong Li

Susanne Veit

Ruta Yemane

Kooperierende

WZB

Erste Ergebnisse

Aufgrund der Verschärfung der Pandemie und des Lockdowns im November 2020 haben sich die Projektbeteiligten aus ethischen Gesichtspunkten gegen eine umfassende Kontaktierung der mehr als 12.000 Ärzt*innen entschlossen.

Überraschende Einsichten

Anfang des Jahres 2021 ist mit einem eingeschränkten Sample ein Pretest durchgeführt worden. Hierbei wurde festgestellt, dass die auf 20 Minuten angelegte Befragung zu lang und die Rückmelderate extrem niedrig waren. Aus diesem Grund wurde der Fragebogen deutlich verkürzt, sodass er nur noch maximal 10 Minuten in Anspruch nimmt. Diese angepasste Befragung wird im Mai 2021 erneut mit einem eingeschränktem Sample ins Feld gehen. Insgesamt zeichnet sich aber bereits ab, dass die Bereitschaft der Ärzt*innen, an einer solchen Umfrage teilzunehmen, noch deutlich geringer ist, als angenommen. 

Weitere Fragen?

Für weitere Informationen zu dem Projekt können Sie uns per E-Mail kontaktieren: info(at)rassismusmonitor.de