Gremien und Beiräte
Um unsere Forschung gesellschaftlich anschlussfähig zu halten, begleiten zwei Gremien die Arbeit des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven ein und unterstützen die Qualitätssicherung sowie die Weiterentwicklung des Projekts.
Wissenschaftlicher Beirat
Der wissenschaftliche Beirat berät den Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor zu Forschungsansätzen, Methoden und Ergebnissen. Er unterstützt die strategische Weiterentwicklung des Projekts und trägt durch kritische Reflexion und regelmäßige Einordnung dazu bei, die nationale und internationale Qualität der Forschung zu sichern.
Zu den Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats
https://www.rassismusmonitor.de/ueber-uns/wissenschaftlicher-beirat/
Zivilgesellschaftlicher Fachbeirat
Der zivilgesellschaftliche Fachbeirat bringt institutionelle Expertise aus Praxis- und Community-Kontexten ein. Er identifiziert relevante Fragestellungen und begleitet die Reflexion der Forschung sowie den Wissenstransfer.
Rolle des zivilgesellschaftlichen Fachbeirats
Erfahrungen aus Beratung, Bildungsarbeit und Community-Kontexten machen sichtbar, wo Herausforderungen liegen, welche Fragen besonders relevant sind und wie Ergebnisse in unterschiedlichen Kontexten verstanden werden.
Der Austausch unterstützt uns dabei,
Forschungsfragen präzise zu formulieren,
Erhebungsinstrumente verständlich und angemessen zu gestalten,
Befunde sorgfältig einzuordnen und
Transferbedarfe frühzeitig zu berücksichtigen.
Die Einbindung unterschiedlicher Perspektiven stärkt die Präzision, Relevanz und Verständlichkeit unserer Forschung.
Arbeitsweise
Bei einzelnen Forschungsvorhaben führen wir gezielte Konsultationen durch. Diese betreffen zum Beispiel
die Entwicklung von Fragebögen,
die Diskussion sensibler Themen,
die Einordnung von Ergebnissen oder
die Gestaltung von Veröffentlichungen.
In sensiblen Kontexten sprechen wir zusätzlich mit Personen und Organisationen aus dem jeweiligen Feld, um Themen verantwortungsvoll zu bearbeiten. Hinweise fließen in die Ausgestaltung der Forschung ein und werden vom Forschungsteam fachlich eingeordnet.
Was daraus entsteht
Der zivilgesellschaftliche Begleitprozess verbindet Forschung, Praxis und Transfer:
bundesweite Kooperationen mit Organisationen aus unterschiedlichen Regionen und Themenfeldern,
gezielte Konsultationen zu Forschungsinstrumenten und Befunden,
methodische Beratung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen,
Werkstätten zur Weiterentwicklung partizipativer Forschungsansätze sowie
Aufbereitung von Ergebnissen für Wissenschaftsvermittlung und politische Bildungsarbeit,
Fachveranstaltungen mit Praxisakteur*innen; Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Partner*innen.
So entsteht ein kontinuierlicher Austausch, der Forschung informiert und die Anwendung von Wissen unterstützt.
Zu den Mitgliedern des zivilgesellschaftlichen Beirats